Rat und Hilfe im Trauerfall
Wenn jemand stirbt, den wir geliebt haben, bricht eine Welt zusammen. Plötzlich soll man Entscheidungen treffen, Dinge regeln, funktionieren – dabei kann man kaum klar denken.
Wir nehmen uns Zeit für Sie.
Wir erklären, was ansteht, warum es wichtig ist – und begleiten Sie durch jeden einzelnen Schritt, so schnell oder so langsam, wie Sie es brauchen.
Dabei verlieren wir nichts aus dem Blick: Weder die Dinge, die sofort geregelt werden müssen, noch die, die erst Wochen später relevant werden. Denn manchmal sind es genau diese Details, die später Erleichterung bringen – oder Probleme verhindern.
Sie müssen das nicht alleine tragen.
Wir sind an Ihrer Seite.
Was muss jetzt als Erstes getan werden?
Was darf ich nicht vergessen? Und was kann noch warten?
- Das sind Fragen, die sich in diesen Momenten jeder stellt.
- Diese Unsicherheit ist vollkommen normal.
- Niemand geht durchs Leben und weiß einfach, wie ein Trauerfall zu bewältigen ist.
Wir sind in einem Notfall rund um die Uhr für Sie erreichbar und begleiten Sie durch die notwendigen ersten Schritte:
Rufen Sie uns an: 0471 922170
Unterlagen, die Ihnen helfen
Wir halten eine Auswahl an Ratgebern für Sie bereit, die Ihnen bei Fragen rund um Bestattung, Trauer und Vorsorge eine hilfreiche Unterstützung bieten können.
Sie haben die Möglichkeit, die Broschüren bei einem persönlichen Besuch mitzunehmen oder sie sich gegen ein kleines Porto per Post zusenden zu lassen. Nutzen Sie gern unser Kontaktformular und wir senden Ihnen die gewünschte Broschüre zu.
Folgende Broschüren bieten wir an:
Ratgeber im Trauerfall
Herausgegeben vom Fachverlag des deutschen Bestattungsgewerbes GmbH „Ja“ zur Trauer – „Ja“ zum Leben
Zum Umgang der eigenen Trauersituation. Wenn ein Leben endet – Hilfen im Trauerfall
Antworten auf viele Fragen, die sich in der Trauerzeit stellen. Der Weg zur eigenen Bestattungsvorsorge
Ein kurzer Überblick über die notwendigen Schritte für eine vollständige Bestattungsvorsorge. Dokumentation der eigenen Bestattungswünsche
Leitfaden für die eigene Bestattung, in dem die eigenen Bestattungswünsche schriftlich festgehalten werden können. Vermögensaufstellung
Vordrucke zum Ausfüllen, damit Ihre Angehörigen im Todesfall nicht nur einen Überblick über den Vermögensstand haben, sondern auch wissen, wo sich Unterlagen befinden, wer benachrichtigt werden soll und wer wofür zuständig ist. Erben und Vererben
Das Erbrecht in seinen Grundzügen, mit Beispielen zur Testamentsgestaltung. Christliche Patientenverfügung
Vordrucke einer Patientenverfügung. Ratgeber und Erläuterungen zu Friedhofsfragen
Herausgegeben vom Magistrat der Seestadt Bremerhaven für die städtischen Friedhöfe in Bremerhaven.
Im Sterbefall sind wir an Ihrer Seite
Viele Fragen entstehen unmittelbar nach einem Todesfall und lassen sich am besten in einem persönlichen Gespräch klären. In dieser Situation unterstützen wir Sie dabei, den Überblick zu behalten, notwendige Schritte einzuordnen und Entscheidungen in Ihrem Tempo zu treffen.
Gerne nehmen wir uns Zeit für Sie, hören zu und stehen Ihnen mit Erfahrung und Sicherheit zur Seite – im Bestattungsinstitut KOOP in Bremerhaven oder telefonisch. Treten Sie mit uns in Kontakt
Oder rufen Sie uns direkt an: 0471 922170
FAQ
Häufige Fragen rund um Trauer und Bestattung.
Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gern zur Seite.
Im Allgemeinen versteht man unter Trauer diejenigen psychischen Reaktionen, die nach dem Verlust eines nahestehenden Menschen durch dessen Tod auftreten können.
Reaktionen können z. B. Zorn, Aggression, Antriebsmangel, Schuldgefühle und Selbstanklagen, Verwirrung und Konzentrationsschwäche, Illusionen und Halluzinationen sein. Diese Reaktionen sind völlig normal, für Außenstehende jedoch oftmals nicht nachzuvollziehen.
Unsere Berater und Mitarbeiter kennen diese Reaktionen im Trauerfall. Sie sind speziell geschult und bringen dafür vollstes Verständnis auf. Sie werden in dieser Situation nicht allein gelassen.
1. Phase des Nicht-Wahrhaben-Wollen
Der Hinterbliebene will den Verlust des nahe stehenden Angehörigen nicht wahrhaben (unmittelbar nach der Todesnachricht).
2. Aufbrechen der Emotionen
Symptome der Trauer treten zutage und brechen das Nicht-Wahrhaben-Wollen und die auftretende gefühlsmäßige Erstarrung auf.
3. Suchen und Sich-Trennen
Der Trauernde sucht den Verstorbenen an realen Orten (z. B. gemeinsam besuchte Örtlichkeiten) oder in der übertragenden Form, dass er dessen Eigenarten übernimmt. Da sich das Suchverhalten letztendlich als erfolglos erweist, bereitet es die Trennung vom Verstorbenen vor.
4. Neuer Selbst- und Weltbezug
Der Verlust wird akzeptiert. Der Hinterbliebene ist in der Lage, neue Beziehungen einzugehen bzw. neue Aktivitäten zu erschließen, wobei jedoch die Beziehung zum Verstorbenen bleibend in die Persönlichkeit eingebunden ist.
Es gilt jedoch immer: Das Leben muss immer Vorrang haben!
Die Fachliteratur beschreibt die vorgestellten Phasen unter anderem in dieser Weise,
wobei die Phasen mitunter detaillierter dargestellt werden.
Bei einem Trauerfall in der Familie steht an erster Stelle die Gestaltung des Abschieds vom Verstorbenen.
Zu planen ist die Gestaltung der Trauerfeier, sowie die Abwicklung der Formalitäten mit Ämtern, Behörden und Vereinen.
Im Bestattungsinstitut oder bei Ihnen Zuhause wählen Sie den Sarg oder die Urne aus und besprechen, wo und in welchem Rahmen die Trauerfeier stattfinden soll. Das kann in einer Friedhofskapelle, einer Kirche oder in unserer hauseigenen Feierhalle sein.
Wie die Art der Sterbeanzeige erfolgen soll, wird ebenso besprochen, wie eine eventuelle Wohnungsauflösung oder der Verkauf eines Autos. Oft stellt sich die Frage nach der Grabpflege. Hier geben wir sachkundigen Rat, wie die Pflege des Grabes gestaltet werden kann.
Schließlich legen Sie fest, ob wir uns für Sie um den Schriftwechsel mit Ämtern und Behörden kümmern sollen, um z. B. die Drei-Monats-Rente, die Beantragung von Sterbegeld-Versicherungen oder die Abmeldung bei Mitgliedschaften bei Vereinen oder Verbänden zu veranlassen.
Natürlich endet unsere Arbeit nicht mit der Bestattung.
Wir stehen auch danach zur Verfügung und begleiten Sie auf dem Weg in das neue Leben ohne den verstorbenen Partner.
Bei uns im Hause finden wöchentlich Gesprächskreise statt, in denen sich Hinterbliebene austauschen und so gemeinsam neue Wege beschreiten können.
Wir laden Sie herzlich ein, in geschützter Atmosphäre mit anderen Betroffenen ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu knüpfen und Gemeinschaft zu erleben.
Wenn Sie an einem Gesprächskreis teilnehmen möchten, rufen Sie uns gerne an: Telefon 0471 922170.
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sich Kinder sehr wohl mit dem Tod auseinander setzen können.
In unserem Besprechungsraum arbeiten wir z. B. mit Schulklassen und sind immer wieder erstaunt, wie offen Kinder mit dem Tod umgehen können.
Unsere Empfehlung ist, die Kinder gerade bei dem Tode der engeren Verwandten, wie zum Beispiel der geliebten Großmutter oder der Geschwister, an der Trauerfeier teilhaben zu lassen. Unsere Einschätzungen decken sich übrigens auch mit den Empfehlungen der Experten in der Fachliteratur zu diesem Thema.
Sollten Sie unsicher sein, ob Ihr Kind einer Bestattung beiwohnen sollte, sprechen Sie uns bitte an.
Wir werden gern mit Ihnen eine passende Lösung erarbeiten.
Dunkle oder schwarze Kleidung war lange Zeit die traditionelle Trauerkleidung. Diese Farben werden auch heute noch von den meisten Angehörigen und Trauergästen gewählt.
Es ist allerdings zu beobachten, dass gerade Kinder und jüngere Menschen sich in diesen Farben eher unwohl fühlen und daher lieber „ihre” eigene Trauermode wählen. Da kann schon mal die Jeans und das lockere T-Shirt gewählt werden.
Wir finden das nicht anstößig, denn die Trauer, die getragen wird, kommt von innen und wird nicht an Äußerlichkeiten festgemacht.
Die Trauerfeier ist ein Signal des Lebens.
Sie ist ein wichtiger Schritt für die Angehörigen, Nachbarn und Freunde des Verstorbenen noch einmal an die schönen Momente mit dem Verstorbenen zu erinnern und den Hinterbliebenen seine Anteilnahme zu bekunden.
Neben dem Pastor spricht häufig auch ein freier Redner über das Leben des Verstorbenen und gibt so den Gästen viele Anknüpfungspunkte für weitere Gespräche.
Die Trauerfeier wird von den Angehörigen als sehr hilfreich empfunden. Die Stimmung kann durchaus heiter sein. So erhält der Hinterbliebene das Gefühl, weiter im Leben zu stehen und nicht allein zu sein. Wenn Sie eine Trauerfeier planen, helfen wir Ihnen gern mit Rat und Tat. Wir haben Kontakt zu vielen freien Rednern und sind sehr erfahren in der Ausgestaltung von Feiern im kleinen Familienkreis bis zu öffentlichen Trauerfeiern für bekannte Persönlichkeiten.
Einen Termin zum Gespräch vereinbaren Sie bitte unter Telefon: 0471 922170.
Für eine Trauerfeier gibt es keine feste Vorgabe. Jeder kann und sollte sie nach seinen Vorstellungen gestalten.
Es ist möglich, der Trauerfeier einen besonderen musikalischen Rahmen zu geben. Hierbei kann Musik von einer CD eingespielt werden oder es können auch Musiker die ausgewählten Stücke vor der Trauergesellschaft spielen.
Ebenso ist es denkbar, einige Fotos aus dem Leben des Verstorbenen auf einer Leinwand zu zeigen oder einen Film abspielen zu lassen. Natürlich helfen wir Ihnen auch dabei, eine anschließende Kaffeetafel nach der Trauerfeier zu organisieren.
Was immer Sie sich vorstellen, können wir in einem Gespräch erarbeiten und alles Erforderliche für Sie vorbereiten.
Für Angehörige, Freunde und Bekannte, dessen Verstorbener keiner Konfession angehörte, gestalten wir jährlich eine Gedenkfeier in unserem Haus.
Dabei sprechen verschiedene Redner zu Themen über Lebenseinstellungen und geben Motivationshilfen im Trauerfall. Wir gedenken während einer Besinnungsminute an die Toten und erinnern uns ihrer in besonderer musikalischer Umrahmung.
Selbstverständlich steht unsere Gedenkfeier auch allen anderen zur Verfügung, die sich in einem weltlichen Rahmen ihren Angehörigen erinnern möchten. Die Gedenkfeier findet jedes Jahr am Totensonntag in unserem Hause statt.