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Über uns

 Themen auf dieser Seite :

Vertrauen über Generationen

Unsere Philosophie

Wie alles begann


Vertrauen über Generationen

bei Menschen in und um Bremerhaven

durch Kompetenz, Leistung und Erfahrung

Vier Generationen KoopViele Menschen haben sich im Trauerfall an uns gewandt, weil sie von ihren Großeltern, Eltern, Verwandten und Freunden positive Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit unserem Institut erfahren haben.

S omit ist unser Bestattungsinstitut der fürsorgende, feinfühlende und dezente Begleiter ganzer Familiendynastien geworden. Diese Familientreue verläuft quer durch alle Bevölkerungsschichten.

Dazu beigetragen hat natürlich, dass wir für Sie 24 Stunden täglich an 7 Tagen in der Woche zur Verfügung stehen. Das Sterben eines Menschen ist nicht der Arbeitszeitregelung unterworfen und deshalb muss unsere Hilfe Ihnen jederzeit zur Verfügung stehen.

Weiterhin hat dazu beigetragen, dass wir eine große Bandbreite in unserem Preis-Leistungs-Angebot für Sie bereit haben. Unser Angebot ist weder „billig“ noch „elitär“, sondern Ihren Möglichkeiten und Wünschen entsprechend angepasst und ausgewogen.

Und schließlich hat dazu beigetragen, dass wir in diesem hochsensiblen Bereich der Bestattungen von Anfang an uns größtmöglicher Transparenz verpflichtet wissen. In den Medien werden immer wieder - oft zu Recht - Bestattungsvorkommnisse angeprangert, die eigentlich nicht vorkommen dürften. Solche Praktiken werden Sie bei uns, auch mit der Lupe, vergeblich suchen.

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Unsere Geschäftsphilosophie hat folgende Schwerpunkte:


Die Würde des Menschen ist unantastbar.
(Art. 1, Satz 1, Grundgesetz)
 

Wir fügen hinzu:
Sie zu beachten und zu schützen ist uns oberste Verpflichtung.
Das gilt für uns auch in Bezug auf die Würde des verstorbenen Menschen.

Leben muss immer Vorrang haben.
(Uwe Peters)

Unsere fachliche Qualifikation ermöglicht es uns, die Würde des verstorbenen Menschen mit dem Vorrang des Lebens der Hinterbliebenen in Einklang zu bringen. Gemeinsam mit uns wird es Ihnen gelingen, auch aus dem Verlust Ihres Verstorbenen „ das Beste daraus zu machen.“

Daraus ergibt sich das von uns in jedem Fall angestrebte Ziel:

Ihre vollkommene Zufriedenheit mit unserem Dienstleistungsangebot!
(Torsten Koop)

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Firmengründer Ludwig KoopWie alles begann

Ludwig Koop, geboren am 7. Februar 1906 als zweiter Sohn des Erbhofbauern Ludwig Koop in Geestemünde (damaliger Ortsteil der Stadt Wesermünde) übernimmt am 10. Oktober 1930 das seit 1869 bestehende Möbelunternehmen Gremmer von dem aus Altersgründen aufgebenden Inhaber Nicolaus Gremmer.
Möbelhaus Koop in der Bismarckstr. 12

Die Firma Ludwig Koop, Möbelhaus und Sarglager, in der Bismarckstrasse 12, Wesermünde, war gegründet.


Mit viel Fleiss, Mühe und Umsicht konnte bald eine gute Entwicklung sowohl des Möbelgeschäfts als auch des Bestattungssektors erzielt werden. Das Personal bestand aus einem Polierer, einem Beizer und zwei Tischlern. Firmengründer  Ludwig Koop mit Vater und EhefrauDie Möbelstücke und Särge wurden damals vom Werk in rohem Zustand ausgeliefert und mussten so noch endbehandelt werden. Die fertigen Möbelstücke wurden anfangs mit einem Handwagen, später mit einem Mietwagen ausgeliefert, bis 1935 die Anschaffung eines Ford-Lastwagen (2,5 Tonner) möglich war.
Die Überführung von Verstorbenen erfolgte mit einem gemieteten Pferdewagen, später mit einem gemieteten Bestattungswagen. Für die Kundenbetreuung brachte der Kauf eines Pkw, Modell Hansa, im Jahr 1935 vielfache Erleichterung und löste das bis dahin noch dominierende Fahrrad ab.
Söhne des Frimengründers : Heinz-Ludwig und Ralf Koop (1940)
Am 26. Mai 1934 heiratete der Firmeninhaber Ludwig Koop die ausgebildete Kontoristin Martha Persson. Aus der Ehe stammen zwei Söhne: Heinz-Ludwig, geb. 13.2.1935 und Ralf, geb. 5.8.1937.

Durch die Lieferung von guten Qualitätsmöbeln entwickelte sich das Unternehmen zu einem angesehenen Möbelhaus. Auch im Bestattungsgeschäft steigerte sich der Umsatz von Jahr zu Jahr. War bei der Eröffnung der Firma hier kaum von Umsatz zu sprechen, so entwickelte sich dieser Geschäftsbereich so erfolgreich, dass die Einrichtung eines Sarglagers erforderlich wurde.
Der Ausbruch des 2. Weltkrieges machte dem weiteren Aufstieg der Firma ein jähes Ende. Nach und nach wurde das Personal und 1940 auch der Firmeninhaber zum Kriegsdienst eingezogen. Während der Kriegsjahre führte die Ehefrau Martha Koop die Geschäfte der Firma weiter. Die immer schwieriger werdenden Beschaffungsmöglichkeiten von Möbeln zwang zur Aufgabe der Möbelabteilung im Jahr 1942, so dass nur noch der Bestattungsbereich aufrecht erhalten werden konnte.
Bescheinigung
Am 8. September 1943 bestimmte der Magistrat der Stadt Wesermünde die Firma Koop für den Katastropheneinsatz. Ein Anerkenntnis für die Leistungsfähigkeit des kleinen Betriebes!

Ausweis

Für den gefährlichen und umfangreichen Einsatz bei den Katastropheneinsätzen erhielt die Firmenleiterin Martha Koop 1944 das Kriegsverdienstkreuz vom damaligen Oberbürgermeister Delius verliehen.
 

Am 18. September 1944 wurde das Geschäftshaus durch Bombenangriffe bis auf die Grundmauern zerstört, ebenso der Lastwagen und der Pkw. Nur ein paar Särge, ein Schreibtisch und eine Schreibmaschine konnten aus dem brennenden Haus gerettet werden.

Im Februar 1945 konnte durch viele Anstrengungen das Bestattungsgeschäft unter primitivsten Verhältnissen in den Garagen der Fa. Wübben in der Weißenburger Strasse wieder aufgenommen werden. Ein instandgesetzter Bestattungswagen war das Startkapital.
Der Krieg zeigte auch Auswirkungen auf die Durchführung von Bestattungen: die Särge bestanden aus einfachen Tannenholz, schwarz bestrichen und mit Kohlenstaub bestreut, die Sterbewäsche aus Papier, Kerzen- und Blumenschmuck waren rare Artikel.

Unser erster Bestattungswagen (1951)Am 8. Mai 1945 erfolgte die Kapitulation. Im Herbst des gleichen Jahres wurde der Firmeninhaber aus der Kriegsgefangenschaft entlassen und kehrte nach Bremerhaven zurück. Nun hiess es, das Geschäft aus dem Nichts wieder aufzubauen.Geschäftsräume in der Weissenburger Strasse (1951)

Im Jahr 1947 ergab sich die Möglichkeit, beide Geschäftszweige in einem kleinem Laden in der Weißenburger Strasse 25 unterzubringen. Die Werkstatt wurde in den Garagen eingerichtet. Eine Erweiterung ergab sich 1948 und 1951. Geschäftsräume in der Weissenburger Strasse (1951)  2
Dabei wurde das Vorgartengelände dieser Garagen in einen Flachdachbau umgestaltet und später mit einem dahinter errichteten Wohnhaus der Fa. Wübben verbunden.

Es entstand ein für damalige Zeit ansprechendes Geschäft mit 13 Schaufenstern!

Eine grosse Bestattung in Bremerhaven (1954/1955).Eine grosse Bestattung in Bremerhaven (1954/1955). 2

 

Eine grosse Bestattung in Bremerhaven (1954/1955).

 

Nach schwierigen Verhandlungen mit dem Magistrat wurde am 4. Oktober 1954 ein Tausch des Grundstückes Friedrichstrasse 8, das der Firmeninhaber nach dem Krieg von seinem Bruder käuflich erworben hatte, mit einem Grundstück an der Ecke Grashoff- und Bülkenstrasse möglich.

Grundsteinlegung am 25. Juli 1955 Ein Gebiet von zerstörten Häusern und Ruinen!
Sofort wurde hier mit dem Bau eines sechsgeschossigen Wohnhauses begonnen. 25 jährige Firmenjubiläum in der Weißenburger StrasseDie Grundsteinlegung war der 25. Juli 1955.

Das 25 jährige Firmenjubiläum am 10. Oktober 1955 wurde jedoch noch unter grosser Beteiligung von allen Seiten in den Geschäftsräumen der Weißenburger Strasse gefeiert.

 

Geschäftshaus in der Bülkenstrasse 28 Ecke Grashoffstrasse 10 (1957)Am 18. Januar 1956 wurde das Möbel- und Bestattungsgeschäft in die neuen Geschäftsräume in der Grashoffstrasse 10 Ecke Bülkenstrasse 28 verlegt. Im Parterre und im 1. Geschoss Geschäftshaus in der Bülkenstrasse 28 Ecke Grashoffstrasse 10 (1957)befand sich die Möbelabteilung mit Büro und Wohnung für den Firmeninhaber, im Kellergeschoss waren die Ausstellungsräume für die Bestattungsabteilung.
Bei dem weiteren Aufbau des Stadtteils wurde im Jahr 1960 in der Paschstrasse vier Garagen in eigener Regie erstellt, die als Sarglager, Werkstatt und Unterbringung des Bestattungswagens genutzt wurden.

Beide Firmensöhne, die ihre Ausbildung zum Tischler in der Möbelfabrik Hero Warrings absolvierten, traten mittlerweile in die Firma ein. Sohn Ralf ergänzte sein Wissen über das Bestattungswesen noch zusätzlich als Volontär bei den Firmen Heidemann in Herford und Hann in Hamburg.

Bedingt durch eine schwere Krankheit zog sich der Firmeninhaber 1962 vom Geschäft zurück. Das Unternehmen musste nun von den Söhnen fortgeführt werden.
Zum 1. Januar 1970 unterzeichnete der Firmeninhaber die Teilung seines Unternehmens und die Übergabe der jeweiligen Geschäftszweige an seine Söhne. Der älteste Sohn Heinz-Ludwig Koop erhielt das Möbelgeschäft, das zwischenzeitlich mit einer Gardinen- und Elektroabteilung erweitert worden war, sowie ein Möbellager in der Domini- bzw. Industriestrasse und das Geschäftshaus in der Grashoffstrasse 10. Leider war es ihm in den folgenden Jahren nicht möglich, sein Unternehmen aufrecht zu erhalten. Er starb am 8. August 1980.
Sohn Ralf Koop erhielt das Bestattungsinstitut und die Garagen in der Paschstrasse.

Am 18. Februar 1970 verstarb der Seniorchef und Firmengründer Ludwig Koop.
Noch im gleichen Jahr, am 28. September 1970, legte Ralf Koop den Grundstein für ein sechsgeschossiges Geschäfts- und Wohnhaus neben dem bisherigen Haus in der Grashoffstrasse 10, Ecke Bülkenstrasse, das er durch zähe Verhandlungen mit dem Magistrat im Austauschverfahren für ein anderes Grundstück erworben hatte.
Am 28. Mai 1971 wurde Richtfest gefeiert und die neuen Geschäftsräume in der Grashoffstrasse 8 konnten am 3. Dezember 1971 eröffnet werden.
Das enorme Streben des jetzigen Firmeninhabers gemeinsam mit seiner Ehefrau Karin, geb. Specht, zahlte sich aus und das Unternehmen erzielte in den folgenden Jahren einen grossen Aufschwung. Durch einen Erweiterungsumbau im Jahre 1973 wurden sechs Aufbahrungskammern und eine Trauerhalle geschaffen. So bestand endlich die Möglichkeit, die Verstorbenen im eigenen Haus in klimatisierten Räumlichkeiten bis zur Beerdigung aufzubahren. Angehörige konnten nun auch in einem würdigem Rahmen am offenem Sarg sich von ihrem Verstorbenen verabschieden.
Eine neue Ära der Bestattungsdurchführung war angebrochen. Die Angehörigen empfanden diese neue Einrichtung als sehr würdevoll und angenehm.
Die gute Entwicklung des Unternehmens durch den hohen persönlichem Einsatz der Familie erforderte schon bald erneute Erweiterungen: 1974 wurde in der Paschstrasse eine Lagerhalle erbaut mit einer Werkstatt für die Endfertigung und Lagerung der Särge sowie einen Aufenthaltsraum für das Personal.
1980 erfolgte eine Betriebserweiterung auf die erste Etage. Eine völlige Umgestaltung der bisherigen Räumlichkeiten folgte: Wände wurden eingerissen, Pfeiler gesetzt und neue Decken gezogen. Eine grosse Empfangshalle mit einer monumentalen Skulptur des Bremer Künstlers Manfred Lohrengel wurde erschaffen, Mahagoni-Schrankwände mit Glasunterbrechungen bildeten eine Trennung zum grosszügigen Büroraum. Am 10. Oktober 1981 konnte die Einweihung der neugestalteten Geschäftsräume verbunden mit dem 50 jährigen Firmenjubiläum mit grosser Beteiligung des Freundes, Bekannten- und Kundenkreises gefeiert werden.
Der enorme Einsatz und die harte Arbeit für diesen Umbau brachten erneut den gewünschten geschäftlichen Erfolg.

Torsten Koop mit Ehefrau Bettina und Töchterchen SolveiAm 31. Dezember 1994, nach genau 25 Jahren Inhaberschaft, übertrug Ralf Koop das Unternehmen auf seinen ältesten Sohn Torsten, der nach seiner Lehre zum Steuerfachgehilfen und anschliessendem Studium der Betriebswirtschaft 1989 in die elterliche Firma einstieg.
Er absolvierte zusätzlich mehrere Fortbildungsmassnahmen im Bestattungsbereich und bestand 1994 die Prüfung zum „Fachgeprüften Bestatter“ vor der Handwerkskammer Hannover. Somit besass auch er, wie seine Eltern, die Qualifikation zur Führung des begehrten Fachzeichens des Deutschen Bestattungsgewerbes.

Das Bestatter-FachzeichenUm das hohe Niveau einer würdigen und anspruchsvollen Bestattungsdurchführung zu halten wurde in den folgenden Jahren erneute Renovierungen unumgänglich:
Im Jahr 1996 erfolgte die Umgestaltung und umfangreiche Modernisierung der Trauerhalle in einer angenehmen und stilvollen Atmosphäre mit modernem Beschallungssystem und Klimaanlage; 1998 die Renovierung der Aufbahrungskammern in einem ebenso würdigen Ambiente mit zeitgemässer Klimatechnik und im Jahr 2000 die Fortführung der Renovierungsarbeiten im Durchgangsbereich zur Trauerhalle. Auch diese Umgestaltungen wurden von den Kunden durchweg positiv aufgenommen.

Möge die geschäftliche und wirtschaftliche Lage des Unternehmens es auch weiterhin ermöglichen, ein Stück Bestattungskultur zu vermitteln. Das alte Sprichwort von Perikles gilt auch für uns:

„Ein Volk wird so beurteilt, wie es seine Toten bestattet.“

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