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Die Trauer eines Menschen ist unzertrennbar mit dem Verlust einer
lieben, nahestehenden Person verbunden. Unsere Aufgabe als Bestatter, die Begleitung von trauernden Angehörigen, beginnt also unweigerlich mit dem Eintritt eines Todesfalles in der Familie. Überlassen Sie Ihre
ersten Schritte in und durch die Trauer also nicht irgend jemandem. Suchen Sie Rat und Hilfe bei qualifizierten Personen. Durch staatlich anerkannte Prüfungen und Seminare verfügen wir über notwendige und
erforderliche Kenntnisse der Trauerpsychologie und Trauerbegleitung, so dass Sie sich bei uns in guten Händen wissen können.
Doch was ist Trauer überhaupt ?
Im Allgemeinen versteht man unter Trauer "diejenigen psychischen Reaktionen, die nach dem Verlust eines nahestehenden
Menschen durch dessen Tod auftreten können". (R. Jerneizig u.a., 1991)
Völlig normale, psychische Reaktionen (Trauerreaktionen) äußern sich in verschiedener Weise: Zorn, Aggression, Antriebsmangel,
Schuldgefühle und Selbstanklagen, Verwirrung und Konzentrationsschwäche, Illusionen und Halluzinationen, etc.
Immer wieder wurde versucht, den Trauerverlauf in Modellen zu beschreiben und
zu systematisieren. Dabei wird jedoch keines dieser Modelle der individuellen und vielfältigen Natur des Trauerprozesses gerecht. Sie helfen daher nur als grobe Modellvorstellungen in der Praxis.
Im Folgenden wird kurz das bekannte Phasenmodell von V. Kast vorgestellt:
1. Phase des Nicht-Wahrhaben-Wollen Der Hinterbliebene will den Verlust des
nahestehenden Angehörigen nicht wahrhaben (unmittelbar nach der Todesnachricht)
2. Aufbrechen der Emotionen Symptome der Trauer (vgl. oben) treten zutage und brechen die in Phase 1 auftretenden gefühlsmäßige Erstarrung auf.
3. Suchen und Sich-Trennen Der Trauernde sucht den Verstorbenen an realen Orten
(z. ß . gemeinsam besuchte Örtlichkeiten) oder in der übertragenden Form, dass er dessen Eigenarten übernimmt. Da sich das Suchverhalten als Letztendlich erfolglos erweist, bereitet es das Sich-Trennen vom
Verstorbenen vor.
4. Neuer Selbst- und Weltbezug Der
Verlust wird akzeptiert. Der Hinterbliebene ist in der Lage, neue Beziehungen einzugehen bzw. neue Aktivitäten zu erschließen, wobei jedoch die Beziehung zum Verstorbenen bleibend in die Persönlichkeit eingebunden
ist.
Wir, das heisst Ihr Bestattungsinstitut Koop, stehen Ihnen gerade
in der ersten, schweren Zeit hilfreich zur Seite. Nutzen Sie ruhig unsere Erfahrung als kompetenter Ansprechpartner im Trauerfall. Wir geben Ihnen gerne die notwendige Unterstützung, die Sie brauchen.
Doch auch für die Zeit nach der Bestattung lassen wir Sie nicht alleine. Wenn Sie Rat und Hilfe brauchen, wenden Sie sich vertrauensvoll an uns. Selbstverständlich können Sie über uns auch eine Liste mit
qualifizierten Einrichtungen auf dem Gebiet der Trauerbegleitung in Bremerhaven anfordern.
Ein leicht verständlicher Einstieg in das Thema "Trauer" gibt auch
unsere hauseigene Broschüre "Ja zur Trauer - Ja zum Leben".
Nehmen Sie dazu bitte mit uns
<Kontakt> auf. |